Abkürzungen SMS- wer versteht sie?
Nahezu jeder Erwachsene kennt das Phänomen im Bus oder in der Straßenbahn zu sitzen, den anwesenden Kindern oder Jugendlichen zuzuhören und feststellen zu müssen, dass sich hier in einer Sprache unterhalten wird, die von Älteren zum Großteil nicht verstanden wird. Es handelt sich hier meist um Abkürzungen, Anglizismen und Wortschöpfungen, deren Bedeutung ausschließlich aus dem Zusammenhang der Sätze erschlossen werden kann.
Genauso oder so ähnlich verhält es sich auch mit den Kurzmitteilungen, den sogenannten SMS, die täglich von tausenden von Jugendlichen über die Displays ihrer Handys und Smartphones versendet werden.
Doch was hat es mit diesen Abkürzungen auf sich? Stehen Eltern, die eine SMS ihrer Sprößlinge bekommen, vor der Aufgabe, diese mühselig zu entschlüsseln?
Zu den ersten Abkürzungen im Bereich der Kommunikation der Jugendlichen untereinander zählte zweifelsohne das berühmte "HDL" ("Hab dich lieb"), welches nur wenig später die Steigerung "HDGDL" ("Hab dich ganz doll lieb") ergänzt wurde. Genau hier hört meist die Kenntnis Erwachsener in Bezug auf die SMS- Abkürzungen auf. Und trotzdem gibt es weitaus mehr Buchstabenfolgen, die Wörter, nicht selten sogar ganze Sätze auf wenige Zeichen begrenzen.
Zweifelsohne zu den beliebtesten gehören Abkürzungen wie zum Beispiel "asap" ("as soon as possible"- "so schnell wie möglich"), "COLA" ("come later"- komme später), "GDB" ("Ganz dickes Bussi"), "ILUVEMIDI" ("Ich liebe und vermisse dich") und zu guter letzt "IHA" ("Ich hasse Abkürzungen").
Mittlerweile haben viele Buchautoren erkannt, dass den Menschen in Bezug auf das Erlernen der Sprache der Jugendlichen unter die Arme gegriffen werden muss. Aufgrunddessen erobern immer mehr Bücher den Markt, deren Aufgabe es ist, ein wenig Licht in den Dschungel der Abkürzungen und Zeichen zu bringen.